, Paul Meier

Junioren Fussballcamp

14. Juniorenfussballcamp, vom 19.-22.04.2022 auf unserem Fussballplatz

Das 14. Juniorenfussballcamp vom FC Russikon konnten wir bei perfekten Verhältnissen und Topwetter durchführen. Kurz davor, als das Trainer-Training angesagt war, lagen noch über 10 cm Schnee auf dem Platz. Es wurde schon gemunkelt, dass das Trainer-Training verschoben oder ausfallen würde. Statt um 09.00 Uhr trafen wir uns am Samstag, 9.April 2022 um 09.30 Uhr im Clubhaus. Mit dabei waren: Arsene Signorell Jerome Signorell Manuel Wagner Marin Bouvard (arbeitet im Verkauf und konnte darum nicht) Matteo Meier Nils Hochuli Reto Niederhauser Ryan Ruff Severin Röthlin Silio Stemmler Timo Vetterli Valentin Rist Fabio Allini

Diese Jungs, in zwei Gruppen aufgeteilt, erarbeiteten, respektive überarbeiteten die beiden Themenbereiche: Polysportive Aktivitäten für kurz nach dem Mittagessen Fussballolympiade für den Freitagmorgen  

Was hat euch an diesen Teilen jeweils im Camp gefallen, als ihr noch als junge Teilnehmer am Fussballcamp mitgemacht habt. Gibt es Änderungsbedarf, wenn ja, welchen oder soll alles so bleiben wie es war?  

Das dafür gegründete olympische Komitee erarbeitete mit viel Elan und extrem vielen, auch abschweifenden Ideen wie Speerwerfen so wie die Griechen in Olympia, Wagenrennen wie im alten Rom, etc., die neuen sportlichen Disziplinen. Dort wo notwendig auch mit Leistungslisten für die Bewertung. Die Gruppe, die bunt gemischt aus B-Junioren, sowie Teammitgliedern der 1. & 2. Mannschaft besteht konnte darauf ein superfeines Mittagessen zu sich nehmen. Dem Camp konnte von unserer Seite her nichts mehr im Wege stehen. Denn dass der Ball Rund ist und ins Eckige gehört, mit den vielen anderen fussballtechnischen Details, kennen die Jungs aus dem ff. Wir, die Leiter sind die Vorbilder für unser Campteilnehmer. Sie wollen, wie wir eine perfekte Woche erleben. Sehr wichtig dabei sind die 3 L: Lernen, Lachen, Leisten.  

Dieses, wie jedes Camp, kann nicht alleine durch uns starten. Im Hintergrund benötigt es viel Manpower für die Ausschreibungen, Werbung, Anmeldungen, Hallenreservationen für schlechtes Wetter, Essen, Getränke, Betreuer, Töggelichaschte, Camp-Shirts, usw. Hier auch ein riesiges Dankeschön an Daniel Weilenmann, unseren Juniorenobmann und Nicole Müller, die koordinative Schreiberin im Hintergrund. Sie und er haben, weiss der Geier wie viele Stunden investiert, damit die stillen Helferinnen und Helfer im Hintergrund die richtigen Hebel zur rechten Zeit in Bewegung gesetzt haben.  

Am Tag nach Ostern, um 08.30 Uhr begann unser Camp auf dem Fussballplatz. Die Trainer-Crew schaffte alles notwendige Material hervor und richtete die einzelnen Gruppen-Trainingsplätze ein. Hans Löliger meldete uns kurz nach 09.00 Uhr, dass alle Anmeldungen und Zahlungen abgehakt seien. Daniel Weilenmann eröffnete das diesjährige Juniorenfussballcamp mit ergänzenden Informationen. Paul Meier übernahm und stellte den Trainer-Staff vor und welche Gruppen von wem geleitet würden. Die Gruppen 1-4 stellten sich für ein Spalier entlang der Mittellinie auf Platz 1 auf. Unsere Jüngsten, die Gruppe 5, durften jetzt das Spalier passieren. Es folgte das gemeinsame Aufwärmen mit über 60 teilnehmenden Kindern. Darauf heizte Valentin dem ganzen Camp ein, bis Go 4 Russikon. Die Trainer-Duos übernahmen. In der Znünipause wurde ich gefragt: «Chasch Du miär Schnitzli schnidä». «Hmm, eigäntli scho. Ohni Mässer ehär schwirig.» Bis ich endlich ein Messer hatte, war der Apfel gegessen. Beim Aufbau der Lautsprecherbox freuten sich die ersten auf «Bring Sally Up, Bring Sally Down». Dass dies nicht alle lieben, das was schon in den vergangenen Camps so. Es folgte die zweite Trainingseinheit bis 11.45 Uhr. Die normalerweise im schulischen Alltag steckenden Kids stürmten zurück unter das Vordach des Clubhauses. Was stellten wir jetzt fest? Die 15 Minuten Pause zwischen Training und Mittagessen konnten es die offenbar sehr hungrigen Trainingsteilnehmer kaum erwarten den Hunger zu stillen. Der Salat ging weg wie nix und die Pasta folgte dann gemäss Zeitplan um 12.00 Uhr. Auch dieser Teil vom Essen war schnell verzehrt. Die voraus berechnete Menge Teigwaren musste erhöht werden. Die an Schule und somit Sitzarbeit gewohnten Kids hatten einen Bärenhunger bei so viel mehr Bewegung gegenüber dem gewohnten schulischen Alltag. Das letztjährige Camp war ein Halbtagescamp, ohne Essen (wer hats erfunden – Corona…) Nach dem Essen startete der polysportive Teil. Rückblickend etwas holprig. Denn die OL-Gruppe war nicht auf den Schuhwechsel vorbereitet und 2 Kids waren bereits auf dem unteren Platz. So hatten wir für die restliche Woche Optimierungspotential für Information und Zeitplaneinhaltung. Immerhin am ersten Trainingstagende wurden «nur» 3 Sachen gefunden, die in die Schiri-Garderobe an die Lost-And-Found-Wand gehängt wurden. Diese 3 Dinge fanden am zweiten Morgen sehr schnell wieder ihre Besitzer.

Während der ganzen Woche wurde einmal ein Pflaster geklebt und einmal Eisspray gesprüht. Die kleineren Wehwehchen sind hier nicht eingerechnet. Tränen gab es auch, weil gewisse Jungs von nicht Nichtfussballerinnen dasselbe verlangten wie von regelmässig im Verein trainierenden Kindern. Für neue Camps sollten wir mehr noch auf solche nicht offensichtlich erkennbare Details achten. Unser gemeinsames Ziel ist, dass alle Freude haben am gemeinsamen Sport.  

Unsere teilnehmenden Kinder durften jeden Tag viermal ein Aufwärmen mitmachen. Das waren dann doch weit über Einhundert Liegestützen, Handlauf mit Liegestütz, Seitstütz mit Wirbelsäulenrotation, Ausfallschritt Links, Ausfallschritt Rechts, Hopser, Schmetterling, Fledermaus, Wechselskipping…..  

Hoch her ging es immer wieder bei den Preisverteilungen nach den polysportiven Aktivitäten. Dort gab es immer erste Sieger und weitere Sieger, sprich, alle bekamen etwas aus der grünen Kiste. Die Meinung der Kids war jedoch, dass daraus immer zu wenig gegriffen werden konnte/durfte.  

Alles in Allem dürfen wir auf einen sehr gelungenen Wochenanlass zurückblicken, sind wir vom Trainer-Staff der Meinung. Wir sind gespannt, wie viele freudige Gesichter wir im nächsten Jahr auf unserem Fussballplatz begrüssen dürfen.  

Go 4 Russikon