, Paul Meier

2. Mannschaft

Wir vom Trainerteam...

Wir vom Trainerteam haben immer wieder Freude mit den Jungs zu Trainieren oder sie an den Meisterschaftsspielen zu begleiten und zu betreuen. Der Teamspirit ist so Kool. Klar ist Gewinnen wichtig, doch nicht das Einzige was zählt. Leider schafften wir es in der Vorrunde nicht unter die ersten Drei in der Rangliste und verpassten so die Aufstiegsmöglichkeit in der Rückrunde. Ergo spielen wir jetzt um die goldene Ananas. Selbstverständlich freuen wir und auf den aktuellen Platz in der Rangliste und sind auch stolz darauf. Zusätzlich sind wir in der Rückrunde ungeschlagen auf unserem Heimatrasen in Russikon.    

Die drei Wehrmutstropfen sind die drei Spielerausfälle durch Unfall oder Foul: Beim ersten Ausfall haben wir nichts mitbekommen, denn die betroffene Person ist seit seiner F-Junioren-Zeit konstant und konsequent immer der letzte Spieler, der aus der Dusche wieder ans Tageslicht kommt. Dass er dann noch hüpfend auf einem Bein zur Gruppe stiess, liess noch nicht echt erahnen um was es gehen könnte. Valentin hat auf dem Weg zur Garderobe, runter ins Untergeschoss eine Stufe zu früh gemeint, dass die Treppe fertig sei. Das Resultat aus dieser Fehleinschätzung. Der Fuss wurde umgeknickt und die Bänder seien stärker wie die Knochen gewesen (die ärztlich korrekten Ausdrücke fehlen mir). Neun Wochen kein Sport und danach Aufbau, Physio und sicher viel Geduld.  

Der Zweite wollte ursprünglich am Fussballcamp als Trainer mitmachen. Kurzfristig erhielt er die Möglichkeit, um auf die Kanaren an die Sonne und ans Meer zu fliegen. In die mit Vorfreude erwarteten Ferien konnte Marin reisen, jedoch nicht die geplanten sportlichen Aktivitäten ausleben. An einem Heimspiel flog er mit geschlossenen Beinen quer zu Boden. Trotz Eisspray war das Weiterspielen unmöglich. Wir freuen uns, dass er uns mittlerweile als Fan an den Heimspielen begleitet.  

Der Ausfall Nummer Drei wurde im vollen Lauf am Ball aufs Tor erwischt. Ein Schubser brachte in im Sechzehner zu Fall. Dass er sich darauf sichtlich langsam zur Grundlinie bewegte liess nicht erahnen, was ihm widerfahren ist. Dort angekommen fragte ich ihn, ob Eisspray angesagt wäre. Die Schulter tut weh. Okay wo? Die ganze Schulter schmerzt. Er drehte sich langsam und mühselig. Ich fragte, ob ich ihn aufziehen könne. Ja, aber bitte langsam. Als er vor mir stand, verschob ich das Shirt und sah sofort, was ihn schmerzte. Das linke Schlüsselbein bewegte sich. Es war gebrochen. Seine Mami und Tante Laura fuhren in umgehend in die Notaufnahme nach Uster. Für Matteo bedeutet das sechs Wochen kein Sport. Danach sind Geduld und Physiotherapie angviesagt.  

Allen dreien wünschen wir viel Glück und Geduld bei der Genesung. Wir freuen uns, Euch möglichst bald wieder aktiv beim Fussballspielen erleben zu dürfen.  

Im gleichen Spiel wurde Severin gefoult. Glücklicherweise musste er nicht zum Arzt. Der Eisspray den ich ihm grosszügig auf den Knöchel «dampfte» hatte ihm offenbar geholfen. Beim Weggehen meinte ich, dass es auch der Schiedsrichter hörte, ob ein Schlüsselbeinbruch alleine nicht reichen würde. Schwupp, hatte ich meine erste gelbe Karte.  

Das Rückrundenende steht bevor mit dem Teamsaisonabschluss. Wir vom Trainer-Staff bedanken uns für das zu schnell endende Jahr mit der zweiten Mannschaft. Für die neue Meisterschaft werden sicherlich einige Zu- und Abgänge die beiden Aktivteams ergänzen, verändern und neuformieren.  

Go 4 Russikon

Paul Meier